Goodbye vivid! Gemeinsamer Abschluss-Retreat im Bergischen Land

Sommer 2015. Bevor die Unterstützung für die Doktoranden in diesem Jahr ausläuft, gab es für die vivid-Stipendiaten noch einmal die Gelegenheit, jenseits des Laboralltags in großer Runde mit Professorinnen und Professoren ihre Ergebnisse vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. 

In der letzten Phase ihrer Doktorarbeit nutzten die jungen Wissenschaftler, soweit sie noch nicht promoviert sind, die Möglichkeit, Input von Fachleuten für ihre Projekte zu bekommen.

Für Orientierung und Unterstützung sorgte auch die Gastreferentin Dr. Debbie Radtke von iGRAD, die mit Ihrem Vortrag „ Chances on raising job opportunities by strategic skill planning“ den Blick der Doktoranden auf die Zeit nach ihrer Promotion lenkte und eine hilfreiche Ansprechpartnerin für Fragen zur Karriereplanung war.

Neben Wissenschaft und Karriere bot die idyllische Location „Maria in der Aue“ in Wermelskirchen genug Möglichkeiten für gemeinsame Freizeit, bei der natürlich auch die fast schon traditionelle vivid-Kegelpartie nicht fehlen durfte.

Als Projekt der Heinrich-Heine-Universität wurde vivid über eine Laufzeit von drei Jahren finanziert. Eine Unterstützung, die auch als Anschubfinanzierung gedacht war. Dementsprechend bewirbt sich das vivid-Team mit modifiziertem wissenschaftlichen Programm und neuen Schwerpunkten bei der Doktorandenausbildung nun um eine Förderung als Graduiertenkolleg der DFG.

vivid-Stipendiatin referiert auf der Hyaluronan 2015 in Florenz

Juni 2015. Erste Erfahrungen als Referentin bei einem internationalen Kongress sammelte die vivid Stipendiatin Julia Katharina Bayer aus der AG von Prof. Dr. Jens Fischer. Die Veranstalter der „10th International Con-ference: Hyaluronan 2015“ luden sie zu einem Kurzvortrag zu ihrer Arbeit „Role of hyaluronan matrix in white and brown adipose tissue: possible implications for obesity and insulin resistance“ ein, den sie in der Session „HA: Structure and Metabolism“ hielt. Bayer schafft in ihrer Arbeit, mit der sie auch in einem Poster auf der Hyaluronan 2015 vertreten war, die Verknüpfung zwischen der Rolle der Hyaluronsäure haltigen Extrazellulärmatrix mit Entstehung einer Adipositas und damit einhergehenden Insulinresistenz und letztlich auch Typ-2-Diabetes.

Preisgekrönt! DZD-Award für einen vivid-Stipendiaten

Mai 2015. Beim DZD-Workshop im Mai 2015 wurde Torben Stermann, vivid-Stipendiat in der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Hadi Al-Hasani, DDZ, mit dem DZD-Award 2014 für seine Posterpräsentation Tbc1d1 knockout increases glucose-stimulated insulin secretion from isolated mouse pancreatic islets verliehen. Den Vortrag hielt er beim EASD-Kongress 2014 in Wien. Stermann (1. Reihe, 2. von links) war einer von zehn ausgezeichneten Nachwuchs-forscherinnen und -forschern. Insgesamt trafen sich mehr als 140 DZD-Wissenschaftler aller Standorte, um über das aktuelle Forschungsprogramm zu diskutieren. 

vivid-Stipendiatin veröffentlicht bei Nature Medicine

Silke Otter, vivid-Stipendiatin in der Arbeitsgruppe von Professor Eckhard Lammert/Institut für Stoffwechsel-physiologie der HHU, gehört zu den Autoren einer Publikation, die die positive Wirkung des Wirkstoffs Dextromethorphan, Bestandteil eines rezeptfreien Husten-stillers, auf Diabetes Typ II erforscht.

März 2015. Die Wissenschaftler haben systematisch mithilfe von genetischen Modellen und pharmakologischer Herangehensweise die Funktion der pankreatischen NMDA-Rezeptoren untersucht, wobei die Langerhans-Inseln im Pankreas der Produktionsort des Insulins im menschlichen Körper sind. Dabei haben sie herausgefunden, dass die Blockade der pankreatischen NMDA-Rezeptoren zu einer  erhöhten Glukose-stimulierten Insulinsekretion führt, was einen positiven senkenden Einfluss auf den Blutzucker hat. 

Dabei hat Dextromethorphan, der NMDA-Rezeptor-Blocker und Wirkstoff aus rezeptfreien Hustenstillern, auch einen steigernden Effekt auf die Glukose-stimulierte Insulinsekretion und einen verbesserten Blutzucker gezeigt. Diese Wirkung wurde in einer klinischen Studie mit 20 Typ-II-Diabetikern erfolgreich getestet. 

Zudem weisen die Experimente mit einem Mausmodell für Diabetes darauf hin, dass Dextromethorphan möglicherweise die pankreatischen Inseln vor dem Zelltod schützt.

Der Wirkstoff könnte also nicht nur gegen Reizhusten, sondern auch als neue Behandlungsmöglichkeit für Diabetes interessant sein. Langzeitstudien sollen nun den möglichen Nutzen von Dextromethorphan für Menschen, die an Diabetes leiden, besser untersuchen. 

Das Foto zeigt links die Langerhans-Inseln von Mäusen mit Diabetes, die pathologisch veränderte Inseln sowie tote und teilweise funktionslose Betazellen enthalten. Rechts mit Dextromethorphan behandelte Inseln: Man findet weniger tote Inselzellen und sie produzieren mehr Insulin.

Foto: Dr. Jan Marquard, Institut für Stoffwechselphysiologie

Originalpublikation: 

 Marquard J., Otter S., Welters A., Stirban A., Fischer A., Eglinger J., >Herebian D., Kletke O., Klemen M.S., Stozer A., Wnendt S., Piemont L., Köhler M., Ferrer J., Thorens B., Schliess F., Rupnik M.S., Heise T. , Berggren P.O., Klöcker N., Meissner T., Mayatepek E., Eberhard D., Kragl M., Lammert E. Characterization of pancreatic NMDA receptors as possible drug targets for diabetes treatment. doi: 10.1038/nm.3822

Nature Medicine March 16,2015

Link zur Fachpublikation: 

www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/full/nm.3822.htm

 

 

Vivid-Stipendiaten bei der 2. DZD Research School in Wien

Oktober 2014. Die internationale DZD Diabetes Research School bot diesen Herbst zum zweiten Mal Nachwuchsforschern aus aller Welt die Möglichkeit, mit renommierten Professoren in kleinem Kreis und entspannter Atmosphäre hochaktuelle Frage der Diabetesforschung zu diskutieren. Im Stift Kosterneuburg vor den Toren Wiens standen auch für die vivid-Stipendiaten Torben Stermann, Silke Otter, Tina Hörbelt und Olesja Ritter der Stand der Diabetes-Forschung von der Rolle des Gehirns bis zum Einfluss des Fettgewebes auf den Metabolismus im Mittelpunkt der Vorträge und angeregten Diskussionen. Beim direkt anschließenden jährlichen EASD-Meeting vertrat Torben Stermann vivid. Er hielt eine Posterpräsentation zum Thema "Tbc1d1 knockout increases glucose-stimulated insulin secretion from isolatet mouse pancreatic islets".

Vortragserfahrung für vivid-Stipendiaten - Diabetes Kongress 2014

Mehr Routine bei Auftritten auf dem wissenschaftlichen Parkett - das ist eine der Erfahrungen, die die Stipendiaten des Graduiertenkollegs vivid machen können. So nutzen die Doktoranden die Möglichkeit, bei nationalen und internationalen Kongressen ihre Forschungsarbeit vorzustellen. Einer von ihnen ist Torben Stermann. Der Doktorand aus der Arbeitsgruppe von Professor Dr. Hadi Al-Hasani, DDZ, referierte beim diesjährigen Diabetes Kongress in Berlin zum Thema „Funktionelle Analyse zur Rolle von TBC1D1 in Langerhans‘schen Inseln von Mäusen“. Unter dem Motto "50 Jahre Deutsche Diabetes Gesellschaft" diskutierten im Mai an den vier Kongresstagen rund 6.500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland neue Erkenntnisse zur Entstehung, Vorbeugung und Behandlung des Diabetes mellitus. Für Torben Stermann und andere Stipendiaten eine Möglichkeit, Erfah-rungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

 

  

Vivid-Retreat in Wermelskirchen - Auszeit vom Laboralltag

Juni 2014. Vor den Toren Düsseldorfs  trafen sich im Juni die Doktoranden und Professoren des HHU-internen Graduiertenkollegs vivid zu einem Retreat im Bergischen Land. Im Tagungshotel „Maria in der Aue“ stellten die jungen Wissenschaftler mit kurzen Vorträgen den Stand ihrer Projekte vor und bekamen bei anschließenden Diskussionen neue Anregungen für ihre Arbeit. An in-vivo-Modellen forschen die  Doktoranden der Medizin, Biologie und Pharmazie zu Fragestellungen rund um den Themenkreis der menschlichen Stoffwechselerkrankungen.  Als Gäste boten Prof. Dr. med. Regina Ensenauer vom Bereich pädiatrische Stoffwechselerkrankungen der Kinderklinik des Universitätsklinikums und Marc Ingenwerth vom Institut für Anatomie II des Uniklinikums aus dem Bereich „Zirkadiane Rhythmen“  Einblick in ihre Forschungsschwerpunkte.

Ganz unwissenschaftlich, dafür aber sportlich und gesellig,  ging es am Abend auf der Kegelbahn und vor dem Frühstück am nächsten Morgen beim Joggen im Bergischen Land zu – eine Auszeit vom universitären Alltag, die den Kontakt zwischen den vivid-Mitgliedern stärkte.

Herzlichen Glückwunsch! Der erste vivid-Stipendiat trägt einen Doktorhut.

11.02.2014. Als erster vivid-Stipendiat hat Tomasz Krenz seine Promotion zum Dr. rer. nat. abgeschlossen und am 3. Februar 2014 erfolgreich verteidigt. Die Arbeit trägt den Titel "Role of eNOS and Nrf2 in the vascular effects of (-)-epicatechin / Die Rolle von eNOS und Nrf2 bei den vaskulären Effekten von (-)- Epicatechin". Der Biologe Tomasz Krenz forschte an der Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie des Universitätsklinikums der Heinrich-Heine-Universität, seine Betreuer waren Professor Dr. med. Malte Kelm als Erstgutachter und Professor. Dr. Eckhard Lammert als Zweitgutachter.

HHU-Graduiertenkolleg „vivid“ gestartet: Menschliche Stoffwechselerkrankungen

 

24.08.2012 – Junge Naturwissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf und des Deutschen Diabetes Zentrums werden gemeinsam Stoffwechselerkrankungen erforschen. Im von der HHU eingerichteten Graduiertenkolleg „vivid“ nehmen sie ihre Arbeit auf.

Eröffnungssymposium des HHU-Graduiertenkollegs vivid am 24. August 2012. (Foto: Hanne Horn)

Im Fokus der jungen Forscher stehen Volkskrankheiten wie etwa Diabetes und Adipositas und ihre Folgen wie Herz-Kreislauferkrankungen. Doktorandinnen und Doktoranden aus der Biologie, Medizin und Pharmakologie wollen in vivo-Modelle für menschliche Stoffwechselerkrankungen untersuchen, um die Voraussetzungen für die Entwicklung neuer Medikamente und Therapien zu schaffen.

Das neue HHU-Graduiertenkolleg „vivid“ („in vivo investigations in metabolic pathomechanisms and diseases in Düsseldorf“) bietet hierfür beste Voraussetzungen. Neben exzellenten Forschungsbedingungen profitieren die Mitglieder von der Expertise der beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen verschiedener Fakultäten und der guten Düsseldorfer Forschungsinfrastruktur. Ergebnisse der Grundlagenforschung sollen in die klinische Forschung übergehen.

Prof. Dr. Lutz Schmitt, Prorektor für Forschung und Innovation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, sagte dazu anlässlich des Eröffnungssymposiums am 24. August: „Besonders die interdisziplinäre Zusammensetzung durch die beteiligten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen bietet eine ausgezeichnete Chance für junge Forscher, das Thema ‚Stoffwechselerkrankungen‘ umfassend zu bearbeiten.“ Die beiden Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Dr. Eckhard Lammert, Institut für Stoffwechselphysiologie, und Prof. Dr. Ulrich Rüther, Institut für Entwicklungs- und Molekularbiologie der Tiere, betonten auch, dass mit „vivid“ die vielfältigen an der Universität vorhandenen Kompetenzen zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen vernetzt werden.

Das Graduiertenkolleg vivid

Im Rahmen des HHU-Graduiertenkollegs „vivid“ arbeiten neun Promotionsstipendiaten. Sie werden von renommierten Wissenschaftlern der jeweiligen Disziplinen betreut.

„vivid“ ist ein Projekt der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und wird von ihr über eine Laufzeit von drei Jahren mit 900.000 Euro finanziert. Diese Finanzierung dient auch als Anschub, um eine weitere Drittmittelförderung einzuwerben.

(Text: Von: A. C.)

The Research Training Group

The Research Training Group vivid "in vivo investigations in metabolic pathomechanisms and diseases in Düsseldorf" starts beginning of 2012 with funding from the Heinrich Heine University Düsseldorf.

Doctoral researchers at the Heinrich Heine University Düsseldorf

 

 

Foto: Hanne Horn

 

Spokesperson of vivid

Prof. Dr. Hadi Al-Hasani

Tel.: +49 (0)211 3382 240

hadi.al-hasani(at)ddz.uni-duesseldorf.de

 

 

Deputy Spokesperson of vivid

Prof. Dr. Regina Ensenauer

+49 (0)211 81 17687 (Pforte)

Regina.Ensenauer(at)med.uni-duesseldorf.de

Regina.Ensenauer(at)med.uni-muenchen.de

 

 

Koordination

Susanne Mansfeld

Deutsches Diabetes Zentrum (DDZ)

Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung

an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Auf'm Hennekamp 65

40225 Düsseldorf

Tel.: +49 (0)211 3382-227

Susanne.Mansfeld@uni-duesseldorf.de

vivid@hhu.de

 

 

Ombudsmann

Prof. Dr. Heinz Mehlhorn

Tel.: +49(0)211 81 13052

mehlhorn(at)uni-duesseldorf.de

 

 

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